Ein gefühlter Sieg zum Saisonauftakt!

BeachBastards Berlin Trikot LogoNach einer schier endlosen Sommerpause startete am vergangenen Samstag endlich wieder die Futsal Bezirksliga und die BeachBastards Berlin (HTW) traten mit stark dezimiertem Kader und ohne einen Wechselspieler gegen die Reinickendorfer Füchse an. Die taktische Ausrichtung war somit klar: Wollten wir hier irgendwas mitnehmen und uns nicht über den Haufen rennen lassen, mussten wir über eine starke, kontrollierte Defensive agieren und gezielt Nadelstiche in der Offensive setzen.

Von Beginn an ließen die Bastards den Ball ruhig in den eigenen Reihen laufen, ohne selbst groß Druck nach vorne zu entwickeln. Die Taktik schien aufzugehen, da den Füchsen zunächst nicht viel einfiel, um uns in der Abwehr ernsthaft zu gefährden. Symptomatisch fiel dann auch das 1:0 für die Jungs aus Reinickendorf durch eine abgefälschte Ecke und einem gescheiterten Klärungsversuch. Wir zeigten uns davon jedoch unbeeindruckt und spielt

en weiter unseren Stiefel runter, auch mit dem Wissen im Hinterkopf, wie schnell ein Tor im Futsal aufgeholt werden kann. Wir nahmen eine Pause in Form einer Auszeit und auch der Gegner schenkte uns fünf Minuten vor der Halbzeit ebenfalls die Möglichkeit zum Verschnaufen, was enorm wichtig für uns war, da sich vor allem Tanne und Paul vorne regelrecht aufrieben.

Nach dem wohltuenden „Halbzeittee“ änderten wir zunächst nichts an der taktischen Marschroute, da auch die Füchse weiterhin eher abwartend und ohne Pressing gegen den Ball agierten. mit zunehmender Spieldauer entwickelten wir mehr Druck auf das gegnerische Tor, ohne dabei hinten aufzumachen und möglicherweise in einen dummen Konter zu laufen. Besonders die Vorstöße von Henry sorgten immer wieder für Gefahr und nach einem Foulspiel im Sechsmeterraum hätte es Strafstoß geben müssen, der Pfiff blieb jedoch zunächst aus. Eine weitere Auszeit brachte uns nochmal die zweite Luft und fünf Minuten vor Schluss bekamen wir dann schließlich unseren Sechsmeter nach einem Handspiel. Fränk verwandelte sicher und das Spiel war wieder ausgeglichen. Wer jetzt dachte, die Füchse würden nochmal anrennen, schließlich hatten sie vier Wechselspieler auf der Bank, wartete vergebens auf eine Schlussoffensive. Vielmehr hatten wir sogar noch die Gelegenheit, das Spiel zu unseren Gunsten zu drehen, aber es fehlte letztendlich wohl die nötige Kraft, um die wenigen guten Gegenstöße konzentriert zu Ende zu spielen. Es blieb beim 1:1, was die Füchse sichtlich enttäuschte und sich für uns wie ein Sieg anfühlte.

Mit solch einer geschlossenen Mannschaftsleistung und der taktischen Ausrichtung sollten in dieser Saison noch viele erfolgreiche Spiele für die Bastards möglich sein. Und wehe wir haben mal einen oder gar mehr Wechselspieler zur Verfügung…

Bastards: Oli, Henry, Tanne, Paul, Fränk
Tore: Fränk

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