Herber Dämpfer im Aufstiegskrimi!

BeachBastards Berlin Trikot LogoDer fünfte Spieltag der Futsal Bezirksliga sollte für die BeachBastards Berlin (HTW) möglichst den fünften Sieg einbringen und den Aufstieg so gut wie perfekt machen, aber gegen die bisher ebenfalls ungeschlagenen Füchse aus Reinickendorf wartete auf uns eine ganz harte Aufgabe. Mit einer schlagkräftigen Truppe gingen wir in die Partie und wussten, dass wir von Anfang an konzentriert und fokussiert zur Sache gehen mussten, wollten wir gegen den bekanntermaßen extrem zweikampfstarken Gegner auch erfolgreich bestehen.

Doch auch wenn wir zunächst noch ganz gut ins Spiel kamen, setzten uns die Füchse mit ihrer robusten Spielweise immer mehr zu, so dass das 0:1 nicht allzu lange auf sich warten ließ (5.). Unsere Offensivaktionen verpufften zumeist und hinten brannte es viel zu oft lichterloh. Das 0:2 war die Konsequenz (10.), aber nach einem sehenswert ausgespielten Angriff gelang Paul der Anschluss zum 1:2, womit wir den Schaden zumindest gering halten konnten. Das gelang auch bis zur Halbzeit und so gingen wir mit einem blauen Auge in die Pause.

Alles musste besser werden, soviel war klar und die kurze Verschnaufpause sollte uns die Gelegenheit geben, mit Wiederanpfiff besser in die Zweikämpfe zu kommen, hinten richtig dicht zu machen und vorne mehr Gefahr auszustrahlen. Dank des knappen Rückstandes war hier immer noch alles möglich für uns, nur mussten wir endlich den Schalter umlegen.

Stattdessen brach mit Wiederanpfiff das absolute Chaos bei den Bastards aus, denn innerhalb von fünf Minuten markierten die Füchse drei Treffer in Folge (22., 22., 25.) und wir mussten aufpassen, dass das Spiel am Ende nicht im totalen Desaster endet. Wir pressten ab sofort und versuchten den Gegner zu mehr Fehlern zu zwingen, was uns immerhin das 2:5 durch Matze bescherte (26.). Doch irgendwie war heute der Wurm drin, denn am Ende war es immer der Gegner, der in den entscheidenden Momenten die Zweikämpfe gewann, den einen Schritt schneller war und die Tore machte. So wie beim 2:6 (35.), was lediglich durch einen verwandelten Sechsmeter von Fränk zum 3:6 Endstand etwas beschönigt werden konnte (40.).

Eine bittere Pille, die jetzt erst einmal verdaut werden muss. Vielleicht tut uns dabei das kommende spielfreie Wochenende gut, so dass wir in zwei Wochen (24.11.13 um 10:00 Uhr in der Union-Halle) gegen Prenzl’berg wieder richtig angreifen können. Dann gilt es zu zeigen, dass das heute die Ausnahme war und uns so etwas in dieser Saison nicht wieder passieren wird.

Was bleibt, ist die Tatsache, alles weiterhin selbst in der Hand bzw. auf dem Fuß zu haben.

Also Kopf hoch, Mund abwischen und das nächste Spiel gewinnen!

BBB: Rai, Henry, Robsen, Jens, Matze, Zietsche, Paul, Fränk
Tore: Paul, Matze, Fränk (je 1)