Bastards erreichen mal was Großes in ihren Leben

So jung und schon so erfolgreich: BeachBastards steigen auf!

Bastards Aufsteiger 2017!
Bastards Aufsteiger 2017!

Der 4:3-Sieg gegen Rotation Prenzlauer Berg beschert den 18. Punktgewinn in Folge und krönt den Marsch vom letzten Platz bis hin zur Tabellenführung innerhalb von sechs Spieltagen mit dem Aufstieg in die Berlinliga.

Die Bastards kamen erstmals in ihrer Geschichte eine Stunde vor Spielbeginn zum Treffpunkt, vereinzelte machten sich sogar eine halbe Stunde vor Anpfiff warm. Dieses ungewöhnliche Bild zeugte von einer bei den Bastards bis dato noch nicht gesehenen Spannung. Die Möglichkeit, etwas Großes erreichen zu können, stand den unehelichen Kindern vom Strand ins Gesicht geschrieben, es wurde tatsächlich eine taktische Ansage gemacht und folglich war auch das Spiel nicht Bastardstypisch.

Der Name des Gegners ließ ein Spiel gegen Süddeutsche erwarten, doch man traf auf Süditaliener. Und diese perfektionierten den Catenaccio. Größtenteils stand Rotation hochdiszipliert und massiv gestaffelt vor dem eigenen Tor und drohte durch ihre Kontertore die Bastardsparty zu sprengen. Die Party lief zunächst auch sehr nüchtern an, so wie Teenies sich halt verhalten, wenn das erste Bier noch nicht eingeschlagen hat.

Die Bastards waren spielerisch überlegen, das Spiel war diszipliniert und phasenweise etwas verkrampft, doch nicht in dem Sinne, dass man schlecht gespielt hat, sondern auf das Verhindern potentieller Kontergegentore so aus war, dass dieser Gedanke beim Aufbau jedes Angriffes im Hinterkopf präsent war.

Nach dem 4:3-Führungstreffer gegen Mitte der zweiten Halbzeit hatten Steffen, Sasa und vor allem Pasquale (3Mal grandios von Willy bedient) Riesenmöglichkeiten zum Sack-zu-machen, daraufhin wären die Bastards wahrscheinlich explodiert und ein befreites Aufspielen hätte die Party durch die Wirkung des ersten Teenagerbiers in eine Exhibition verwandelt, die das Spiel Bastardstypisch entweder 7:3 oder 5:5 (in einer früheren Zeit gar 5:6, als die Bastards im Schnitt noch wilde 30 Jahre jung waren) enden lassen hätte, doch das nicht Verwerten der Chancen ließ das Spiel bis zum Ende zu einer Partie mit Schwerpunkt „Absicherung der Defensive“ werden. Das ging so weit, dass man Flying-Franco die Flügel rupfte. Flying-Francos Traumpass, nach der dritten genialen Sasafussballgott-Ecke, brachte den dritten Treffer vom starken PalcicPatrick und den entscheidenden Sieg- und Aufstiegstreffer. Die Treffer zum 1:0 und 3:2 erzielte Patrick zwei Mal herrlich per Volley nach den erwähnten Fussballgotteckbällen, das Tor zum 2:2-Ausgleich schoss Steffen, nachdem er sich im Zusammenspiel mit Patrick den Ball erobert und eingenetzt hatte.

In der Kabine wirkte dann endlich das erste Bier, unter der Dusche sang man die offizielle Aufstiegshymne https://www.youtube.com/watch?v=j09hpp3AxIE bis der autoritäre Hausmeister ohne ein Wort zu sagen, lediglich mit dem Zeigefinger auf sein Handgelenk tippend uns verstummen ließ und innerhalb von einer Minute erfolgreich aus der Halle jagte.

Die Bastards spielten mit Frank (1 Torvorlage), Steffen (1 Tor), Pasquale, Totti, Patrick (3 Tore, 1 Torvorlage), Willy (3 Fast-Torvorlagen), Sasa (2 Torvorlagen)

Besondere Vorkommnisse: Willy beschwert sich, dass im Bericht vom Wochenende mit keinem Wort erwähnt wurde, dass er drei Tore gegen Südring schoss.