Bastards schießen Tore elf, zwölf, 13, 14 und 15 im dritten Berlinliga-Spiel

Bastards gegen Rixdorf, 2017
Bastards gegen Rixdorf, 2017

Nach der dritten Niederlage in den ersten Spielen der Berlin-Liga können die Bastards endlich aufatmen und die Gefahr vom Durchmarsch in die Regionalliga ad acta legen und haben nicht mehr zu befürchten, ans Ende der Welt fahren zu müssen, um 40 Minuten Futsal zu spielen. Denn auch die Reisen ans Ende von Berlin, um gegen Rixdorf in Hellersdorf spielen zu dürfen, sind brutal weit. Aber man kam an. Und beginnt mit 5 Mann, irgendwann trudeln zwei Ersatzspieler an, Bastards halten lange ein 0:0, rotieren dabei im Ballbesitz in der im Training einstudierten Rauteformation ungefähr eine Minute lang, Matze hält alles, Sasa und Patrick vergeigen zwei tausendprozentige zur Führung, Gegner sind die geilsten Straßenfußballer der Liga, mit geilen Einlagen bombardieren sie unsere Kiste drei Mal, in der Halbzeit schnappen wir nach Luft, die geilen Gegner spielen Basketball, in der zweiten Spielhälfte wird offen gespielt, keine überflüssigen Defensivaktionen, der kritische Betrachter würde von Vernachlässigung von Abwehraufgaben reden, sodass es auf beiden Seiten ordentlich scheppert, wobei beiden Teams gut und gerne noch 10 Tore mehr schießen hätten können. Hat Spaß gemacht. Und wurde vor einem Spätkauf bis spät nacherzählt. Mittwoch geht die Berlinliga-Festivaltour weiter, in Charlottenburg beim CFC Hertha.