Bastards geben 6:2 aus der Hand

Nachdem Brandenburg nochmal rankam, glaubte man mit dem sehenswerten 7:5 acht Minuten vor Abpfiff das Ding nach Hause schaukeln zu können. Fünf Minuten vor Schluss führten die BeachBastards nach wie vor, dann der unerklärliche Einbruch: Fünfmal klingelte es in fünf Minuten im von fünf Mann erfolglos bewachten Bastardskasten. Und unterlag letztendlich 7:11.

Die Gründe hierfür sind mehrschichtig und nicht an dieser Stelle darzustellen. Erfreulicher und hier vorzustellen waren dreißig starke Minuten, die ein neuer, improvisierter Rumpfkader der Bastards bestritt. Gleich vier Leistungsträger mussten gestern passen, unter anderem auch die beiden Flying Goalies (dass man ohne Torwart antritt, ist mittlerweile eher Regel als Ausnahme) , sodass Willy und Jens sich in der Rolle des (Flying) Keepers ordentlich schlugen. Ein die ersten 30 Minuten glänzend aufgelegtes Defensivduo Pasquale und Martin S. machten den Zugang zum Bastardstor über weite Strecken zu, der (ebenfalls bis auf die letzten 10 Minuten) überragende Totti erkämpfte massig Bälle und leitete schnelle, sehenswerte Konter mit erfolgreichem Torabschluss ein. Alle Treffer waren schön, an allen waren stets mindestens drei Mann beteiligt. So lassen sich 30 starke Bastardsminuten wohl am besten vorstellen. In Zahlen:

Bastards: Willy (2 Tore), Jens (1 Vorarbeit) – Martin (2 Tore), Pasquale (2 Vorarbeiten), Reza, Totti (2 Tore, 2 Vorarbeiten), Sasa (1 Tor, 2 Vorarbeiten).