6:7: Pokal-Aus in Runde 1

Die Niederlage war ziemlich ärgerlich, zumal man nicht schlechter war als die Preussen 1894er-Mannschaft, welche 3 bis 4 starke Individualisten hatte, jedoch als Team nicht überlegen war. So bescheuert die Bemerkung ist und oft als Floskel dient – auf beachbastardsberlin.de wird sie aber ganz sicher nicht inflationär genutzt und in Bezug auf das gestrige Spiel somit absolut zutreffend: die Bastards besiegten sich selbst. Gleich fünf Gegentreffer erfolgten durch individuelle Fehler, drei davon waren Fehlpässe, die zu erfolgreich abgeschlossenen Kontern des Gegners führten. Hinzu kam, dass die Bastards die letzte Spielminute nicht nutzten, um die an diesem Tag Besten aufzubieten und so den Ausgleich zu erzielen. In dieser letzten Spielminute drückte man samt Flying-Goalie Patrick und hatte drei Hundertprozentige – eine hämmerte Patrick ans Lattenkreuz.  Zuvor erzielten die BeachBastards sechs sehenswert herausgespielte Treffer – überhaupt war das Offensivspiel ansehnlich. Dieses nahm stets alle vier Feldspieler ein, der Ball lief, man hatte ein fühlbares Übergewicht an Ballbesitz, doch bei jedem Fehlpass ließ man den jungen Debütanten im Tor, Anton Telle, allein.  Bei fünf Wechselspielern waren diese Konzentrationsfehler mehr als unnötig, sodass mangelnde Selbsteinschätzung in vereinzelten Fällen die Lücken im anarchistischen Bastardsgebilde gnadenlos aufwies und so den Durchgang in Runde 2 verhinderte. Schade. Dabei hatte sich Franco so gefreut, am 10. Februar dabeizusein, um unseren Marsch Richtung Finale mitzuerleben.

Das Spiel hat Richtig Spaß gemacht und die Bastards haben Bock auf mehr. Und Fehler werden gemacht, um aufgehoben zu werden. Dies wird bereits in anstehenden Testspielen in Angriff genommen.  Wir sind dabei, welche zu vereinbaren. Auch an dieser Stelle der Aufruf: Wenn ihr ´ne Halle habt, schreibt uns über die Facebook-Seite an!

Die Bastards spielten mit Anton Telle, Steffen Balz (1 Vorarbeit), Patrick Palcic (2 Vorarbeiten), Finn Stenner Curbishley (2 Tore),  Pasquale Franz (1 Tor, 1 Vorarbeit), Torsten Abraham, Jens Wagner, Mathias Sander, Willy Winkler (2 Tore) und Sasa Medan (1 Tor, 1 Vorarbeit).